Nachdem der zweite Start der Discovery  verschoben wurde, wurde bei einer  Inspektion in der Nacht zum Montag ein Schaden an dem Raumschiff „Discovery“ gefunden. Ein Stück Isolierschaum war von einem  Treibstofftank abgeplatzt. Obwohl 2003 ein ähnlicher Zwischenfall zum Absturz der Raumfähre „Columbia“ führte, erklärte der stellvertretende Nasa-Chef Bill Gerstenmaier, dass nach intensiven Beratungen entschieden wurde, den Shuttle um 14:38 Uhr Ortszeit (20:38 Uhr MESZ) planmäßig starten zu lassen. Gerstenmaier sagte: „Wir setzen den Countdown fort.“ Nach Angaben der NASA hat das Stück Isolierschaum einen Durchmesser von siebeneinhalb Zentimetern. Die NASA schätzt den Schaden als nicht risikowürdig ein. Außerdem verkündete die NASA, dass ein Risiko erst auftauche, wenn ein Stück Isolierschaum der doppelten Größe abbräche.
Der angesagte Start scheint allerdings immer noch nicht sicher zu sein, die Wahrscheinlichkeit von Sturmwolken wird zwar auf weniger als 50 Prozent geschätzt, doch bei Sturmwolken müsste der Start ein drittes Mal abgesagt werden.